Zucker ist allgegenwärtig

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Zucker in Lebensmitteln

Ernährungs-Wissen

Zucker macht den Unterschied

Zucker kommt heutzutage in fast allen Lebensmitteln oder Getränken vor. Fast 80% aller industriell gefertigten Lebensmitteln wird Zucker zugesetzt. Der Gründe liegen auf der Hand. Unsere Gehirne wurden über Jahrzehnte auf den süßen Geschmack konditioniert. Fast alle Menschen verbinden mit "süßen Erlebnissen", z. B. der Kugel Eis mit der geliebten Oma, positive Erinnerungen. Außerdem greift die Lebensmittelindustrie auf einen Rohstoff zurück, der viele Kalorien zu geringen Kosten bereitstellt und dazu noch gut schmeckt.

 

Versteckte Beigabe

Wer ahnt schon, dass in einer Fertigpastasoße "Bolognese" bis zu zehn Prozent Zucker enthalten sind? Oder der Zuckeranteil im Ketchup mit 25% zu Buche schlägt? Eher hätte man einen höheren Fettanteil vermutet. Vor allen Dingen Fertiggerichte enthalten deutlich mehr Zucker als gedacht.

Die zweite große Zuckerfalle sind vermeintlich als gesund wahrgenommene Produkte. Hauptsächlich Milchprdoukte, z. B. Joghurt, Frühstücksflocken und Smoothies "bestechen" durch extrem hohe Zuckeranteile. Hier sollten Sie auch vermeintlich irreführende Werbebotschaften auf den Verpackungen selbst prüfen. "Fettreduziert" bedeutet oftmals, dass ein Austausch der Fettanteile gegen Zucker erfolgt. Am besten checken Sie die Nährwerte direkt beim Einkauf. Alles was deutlich über 10% Zuckeranteil liegt, sollten Sie direkt in das Regal zurückstellen.

Süßigkeiten und Gebäck

Das sind die Speisen, in den vermeintlich am meißten Zucker anzutreffen ist. Wer seinen Zuckerkonsum reduziert, verzichtet am besten auf den übermäßigen Genuss dieser Lebensmittel. Um die Lust auf Süßes und den Heißhunger loszuwerden, benötigen Sie einen fast vierwöchigen "Entzug". So lange haben wir benötigt, um die abendliche Schokolade vor dem Fernseher vergessen zu machen. Der Vorteil ist, dass Sie allein durch Zuckerverzicht Gewicht verlieren. Blutzuckerwerte verbessern sich von alleine und das Geschmacksempfinden verbessert sich bei machen Menschen sogar.

Getränke

Softdrinks sind nicht schlechter als natürliche Fruchtsäfte. Zumindest in Bezug auf den Zuckergehalt. In beiden Fällen reicht ein Liter dieser Flüssigkeiten aus, um bereits deutlich mehr als den empfohlenen Tagesbedarf an Zucker zu sich zu nehmen. Zumindest, wenn man dazu die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung zu Grunde legt. Die "10 Regeln der DGE" für eine gesunde Ernährung finden Sie hier.

Fazit für ein zuckerreduziertes Leben

Machen Sie sich bewusst, in welchen Lebensmitteln und Getränken wieviel Zucker enthalten ist. Dazu können Sie übrigens auch unsere integrierte Lebensmitteldatenbank in VidaPedia nutzen.

Fallen Sie nicht auf falsche Werbebotschaften wie "fettreduziert" oder "ohne Zuckerzusatz" herein. Prüfen Sie die Nährwertangaben auf der Verpackung und verschaffen Sie sich selbst einen Überblick.

Halten Sie vier Wochen durch und konzentrieren Sie sich auf eine zuckerreduzierte Ernährung. Sie werden überrascht sein, wie sich Wohlbefinden und Körperwerte verbessern. Unterstützen können Sie das Ganze durch die Reduzierung von Fertiggerichten. Hin und wieder selbst kochen macht Spaß und schmeckt ebenfalls äußerst lecker!

 





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