Wie Fasten zur medizinischen Unterstützung wirkt

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Fasten zur Therapiebegleitung

Ernährungs-Wissen

Fasten zur Ergänzung der Therapie

Unterschiedliche Arten des Fastens sind mittlerweile einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. Vom modernen Heilfasten bis zum Intervallfasten gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Ansätze. Auch die Krankheitsbilder, bei denen in der Therapie unterstützt werden kann, sind vielfältig. Sogar ein großer Teil der Allgemeinmediziner ist mittlerweile davon überzeugt, dass Fasten auf unterschiedliche Weise helfen kann.

 

Fasten bei chronischen Erkrankungen

Fast als erstes wurde Fasten im Rahmen der Rheumatherapie etabliert. Die positive Wirkung ist zwischenzeitlich sogar durch mehrere Studien belegt. Nicht nur Schwellungen und Schmerzen gingen zurück. Eine anschließende Umstellung auf eine vegetarische Ernährung, führte zu einer erheblichen Reduzierung der Rheumamarker im Blut.

Bei Stoffwechselerkrankungen, beispielsweise dem Typ 2-Diabetes, lassen sich ebenfalls deutliche Verbesserungen erzielen. Fasten unterstützt den Körper dabei, dass sich über Zeit der Zuckerstoffwechsel wieder normalisiert. Außerdem sorgt Intervallfasten dafür, dass die Insulinsensitivität des Körpers wieder steigt. Beim Intervallfasten fallen einzelne Hauptmahlzeiten aus oder man fastet ausschließlich an einzelnen Wochentagen.

Auch bei Herzkreislauf-Erkrankungen lässt sicht die unterstützende Wirkung nachweisen. Sowohl der systolische Blutdruck lässt sich deutlich senken, als auch die Blutfettwerte. Allerdings gilt auch hier, dass, durch die mögliche Wechselwirkung mit den Medikamenten, jede Art des Fastens dringend mit dem Arzt abzustimmen ist.

 

Linderung und Stimmungsaufhellung

Allergien, Asthma und beispielsweise Schuppenflechte zeigen nach einer einwöchigen Fastenkur deutlich verbesserte Symptome. Außerdem ergibt sich ein stimmungsaufhellender Effekt. Chemisch betrachtet steigt der Ausstoß bestimmter Hormone, seelisch betrachtet steigt die Motivation durch gewonnenes Zutrauen zur eigenen Leistung. Das stärkt in jedem Fall das Selbstvertrauen.

Fast alle Fastenden empfinden nach diesen ersten Tagen eine gestiegene Energieverfügbarkeit. Sowohl Lebensfreude als auch Antrieb steigen nachweislich an. Das könnte auch ein optimaler Zeitpunkt sein, vielleicht auf eine grundsätzlich gesündere Ernährung umzusteigen. So kann, aus einer Fastenzeit geboren, ein dauerhafter Verzicht auf Zucker oder eine fettreduzierte Ernährung umgesetzt werden.

 

Auf was sollte man achten

Untergewichtige oder Menschen mit Essstörungen sollten diese Methode in keinem Fall anwenden. Da beim Fasten auch die Wachstumsprozesse beeinflusst werden, sollten Kinder und Schwangere darauf ebenfalls verzichten. Bei bestimmten chronischen Erkrankungen (z. B. Typ 1-Diabetes) ist ebenfalls vom Fasten abzuraten.

Grundsätzlich stimmen Sie solche Vorhaben mit Ihrem behandelnden Arzt ab. Nutzen Sie Trainer oder Ernärhungsberater, die Sie bei Ihrem Vorhaben perfekt unterstützen können. Außerdem ist zwischenzeitlich eine ganze Menge an Fachliteratur zum Fasten verfügbar.

Sorgen Sie außerdem immer für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr während den Fastenzeiten. Auf was Sie sonst noch achten können, finden Sie in unseren Ratgebern zu einer gesunden Ernährung.

 





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