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Muskelaufbau als Teil der Therapie?

Bewegung und Sport helfen entscheidend beim Musklaufbau. Der Muskelaufbau wiederum sorgt für viele positive Effekte und könnte ärztliche Therapien unterstützen. Aber warum stützen sich Ärzte so selten auf die nachweisbaren Effekte, beziehungsweise "verordnen" Sport noch nicht als elementaren Teil der Therapie? Wäre Bewegung im Idealfall nicht sogar ein kostenloses Medikament?

 

Die Schulmedizin ändert sich bereits

Die positiven Effekte beispielsweise durch den Muskelaufbau werden schon seit Jahren in der Fachärzteschaft diskutiert. Sogar einschlägige Versorgungsleitlinien integrieren mittlerweile Sport und Bewegung als unterstützendes Element. Außerdem sind die ursprünglich von Trainern vorgegebenen 10.000 Schritte am Tag schon fast ein normales Maß für ein gesünderes Leben geworden. Man kann also festhalten: "Es ändert sich etwas in der Schulmedizin!".

Ganz im Gegensatz dazu überrascht eine aktuelle Studie aus den USA mit über 1.000 Teilnehmern. Über 90% der Befragten würden zur Behandlung von Bluthochdruck Tabletten einnehmen, wenn Sie dafür ein zusätzliches Jahr leben würden. Im Vergleich dazu würden dafür aber nur knapp 84% mit Sport beginnen. Damit ist natürlich klar, dass die Ursache einer kollektiven Bewegungsarmut auch bei den Patienten selbst zu suchen ist.

 

Muskelaufbau unterstützt Körperfunktionen

Regelmäßiger Ausdauersport und spezifisches Muskeltraining sind eine perfekte Kombination, denn beides aktiviert den Stoffwechsel. Außerdem erhalten Diabetiker durch den Ausdauersport eine wirklich wichtige Eigenschaft des Körpers zurück. Zusätzlicher Sport sorgt für eine verbesserte Insulinsensitivität. Oftmals reicht dieser Effekt aus, um Medikamente zu reduzieren oder später sogar ganz abzusetzen.

Durch den Muskelaufbau erhöht sich zusätzlich der Kalorienbedarf des Körpers. Je größer die Muskeln, desto größer der Bedarf an Energie. Das bedeutet, dass sich die Muskeln als Nahrung mit Glukose aus dem Blut oder Fett aus den Körperzellen versorgen. So senkt sich der Blutzuckerspiegel und gleichzeitig das Körpergewicht. Für Abnehmwillige also eine interessante Wechselwirkung.

 

Der Start ist manchmal schwierig

Wer über Jahre auf aktiven Sport verzichtet hat, dem fällt es manchmal schwer, sich wieder aufzuraffen. Doch ohne Motivation sind gute Vorsätze selten von Dauer. Suchen Sie sich Verbündete in der Familie oder im Freundeskreis. Berichten Sie von Ihrem Vorhaben, vielleicht findet sich schneller ein Mitstreiter, als Sie das selbst geglaubt hätten.

Wer hier nicht fündig wird, sucht zum Beispiel aktiv nach einem Lauftreff in der Gegend, einem Sportverein oder einem Studio um die Ecke. Fast jeder Ihrer Kollegen oder Freunde hat dazu einen guten Tipp. Und wer im Freundeskreis schon mal von seinem Vorhaben berichtet hat, verspürt im Anschluss auch zusätzlichen Druck wirklich zu starten. Sie werden überrascht sein, dass Sie bereits nach zwei bis vier Wochen deutlich die positive Wirkung auf Ihren Körper bemerken.

Nutzen Sie also das schöne Wetter. Wer nicht gleich zum Sport "greift", dem stehen mit Wandern, Radfahren und Spazierengehen auch ganz wirkungsvolle Alternativen zur Verfügung, um die Muskeln zu stärken und den Stoffwechsel zu aktivieren. Welcher Muskelanteil für Ihr Geschlecht und Ihr Alter optimal ist, erfahren Sie übrigens in unserer Körperwertetabelle Muskelanteil.

Das Team von VidaGesund wünscht Ihnen viel Spaß beim Start. Zusätzliche Motivation erhalten Sie mit den Stacards und den Quick Checks. Pflegen Sie Ihre neuen Ziele ein und lassen Sie sich für Ihre Erfolge feiern!

 
 





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