Vorsorge Risikolebensversicherung

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Bei Diabetes mit einer Risikolebensversicherung vorsorgen

Bei chronischen Erkrankungen spielt vor allen Dingen die finanzielle Absicherung für den Krankheitsfall eine große Rolle. Niemand weiß, ob sich vielleicht im Verlauf noch Folge- oder Begleiterkrankungen einstellen. Deswegen besser vorbeugen und vor allen Dingen auch für enge Angehörige sorgen. Ein wichtiges Thema, das aber oft ignoriert wird oder sich als extrem schwierig erweist, ist der Abschluss von Lebensversicherungen. Insbesondere auf Grund der Beitragssituation durch beispielsweise einen Diabetes oder Bluthochdruck. Deswegen widmen wir uns in diesem Beitrag der finanziellen Vorsorge durch eine Risikolebensversicherung bei einem Typ 1- oder Typ2-Diabetes.

 

Was ist eine Risikolebensversicherung?

Eine Risikolebensversicherung ist eine Form der Lebensversicherung, die darauf abzielt, finanziellen Schutz für Hinterbliebene zu bieten, falls die versicherte Person während der Laufzeit der Versicherung stirbt. Im Falle des Todes wird eine vorher festgelegte Summe, die Todesfallleistung genannt wird, an die benannten Begünstigten ausgezahlt. Die Versicherungssumme kann je nach Bedarf und finanziellen Verpflichtungen individuell festgelegt werden.

 

Warum ist eine Risikolebensversicherung sinnvoll?

Der Hauptverdiener der Familie stirbt und neben der emotionalen Belastung stehen plötzlich finanzielle Probleme im Raum. Damit das nicht passiert, gibt es die Risikolebensversicherung. Im Todesfall des Versicherungsnehmers, während der Versicherungslaufzeit, wird eine vertraglich vereinbarte Summe an festgelegte Personen ausgezahlt. Diese sogenannte Todesfallleistung bietet eine finanzielle Sicherheit für Ihre Familie oder Ihren Partner, wenn Ihnen etwas zustößt. Sie hilft, finanzielle Schulden, Kredite oder Ausbildungskosten zu decken.

 

Was erschwert den Abschluss einer Risikolebensversicherung?

Es gibt verschiedene Faktoren, die den Abschluss einer Risikolebensversicherung erschweren können. Neben gefährlichem Beruf, Hobby oder Lebensstil, ist eine Antragsablehnung in der Vergangenheit ein Problem. Wenn ein Antragsteller von Versicherungsgesellschaften abgelehnt wurde, kann dies den Abschluss einer Risikolebensversicherung erschweren.

Der wichtigste Punkt sind jedoch Vorerkrankungen. Wenn der Antragsteller schwerwiegende medizinische Probleme hat oder in der Vergangenheit hatte, ist der Abschluss schwer, die Prämien sind sehr hoch oder der Abschluss wird ganz verwehrt. Besonders chronische und systemische Erkrankungen wie beispielsweise ein Diabetes spielen dabei oft eine Rolle.

 

Was ist Diabetes?

Diabetes ist eine chronische Stoffwechselstörung, bei der der Körper unzureichend oder gar kein Insulin produziert oder das produzierte Insulin nicht effektiv verarbeiten kann. Insulin ist ein Hormon, das von der Bauchspeicheldrüse produziert wird und den Blutzuckerspiegel reguliert.

Es gibt zwei Hauptformen von Diabetes:

1. Typ-1-Diabetes: Hierbei handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem die Insulin produzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse angreift und zerstört.

2. Typ-2-Diabetes: Diese Form tritt meist im Erwachsenenalter auf und ist häufig mit Übergewicht oder Bewegungsmangel verbunden. Bei Typ-2-Diabetes produziert der Körper entweder nicht genug Insulin oder kann das produzierte Insulin nicht effektiv nutzen.

Unbehandelter oder schlecht kontrollierter Diabetes kann zu verschiedenen Komplikationen führen, wie beispielsweise Herzerkrankungen, Nierenschäden, Nervenschäden, Sehstörungen und Wunden, die schlecht heilen. Wer zu Diabetes mehr erfahren will, findet weitere Informationen in VidaPedia Diabetes.

 

Welche Schwierigkeiten hat man, wenn man mit Diabetes eine Versicherung abschließen will?

Menschen mit Diabetes können beim Abschluss einer Versicherung auf verschiedene Schwierigkeiten stoßen:

 

Wie finde ich eine passende Risikolebensversicherung mit Diabetes?

Es ist nicht einfach, aber es gibt Möglichkeiten, als Diabetiker eine Risikolebensversicherung abzuschließen. Relevant ist, ob Sie deshalb ärztlich betreut werden, eine Diät durchführen oder durch Ihre Lebensweise gegensteuern, außerdem ob Sie Medikamente einnehmen oder Insulin spritzen und Ihre aktuellen Blutwerte. Waren Sie jemals in einem Unterzuckerungskoma, aufgrund Ihrer Erkrankung arbeitsunfähig oder haben Begleiterkrankungen?

In allen Fällen ist der wichtigste Schritt der Vergleich verschiedener Versicherer. Dabei kann Ihnen ein Versicherungsmakler helfen.

 
 

Quelle des Bildes: Bild von Charles McArthur auf Pixabay

 
 
 

Bild von Alex Gmelin




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