Organspendeausweis

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Vorsorge: Organspendeausweis schafft Transparenz!

Die Entscheidung für die Neuregelung der Organspende hat der Bundestag am 16.01.2020 getroffen. Letztendlich handelt es sich um eine Weiterentwicklung der aktuell geltenden Regelung. Neu ist dabei, dass Hausärzte zukünftig verstärkt zur Organspende beraten. Außerdem können Bürger bei der Ausstellung des Organspendeusweises in den Ausweisstellen Informationen einholen. Darüber hinaus soll für die Dokumentation dieser Erklärung ein Online-Register entstehen. Später können Auskunftsberechtigte, vor allen Dingen Ärzte, darüber Informationen abrufen.

 

Organspendeausweis bleibt erhalten

Der Organspendeausweis bleibt als solcher erhalten. Das Gesetz bestätigt aber auch, dass die Patientenverfügung ein Ort bleibt, an dem man, unabhängig von einem zukünftigen Registereintrag, seine Haltung zur Organspende rechtswirksam dokumentieren kann. Und möglicherweise bleibt dies auch der einzig wirklich sinnvolle Ort. Es ist nicht unbedingt zu erwarten, dass sich dort, die mit einer Entscheidung verbundene Komplexität abbilden lässt. Ein gutes Beispiel dafür sind z.B. die lebenserhaltenden Maßnahmen, die wahrscheinlich nicht so detailliert, rechtssicher und damit widerspruchsfrei abgebildet werden können. Dies lässt sich im Rahmen einer Patientenverfügung deutlich präziser regeln.

 

Zustimmungslösung

Entgegen dem ursprünglichen Bestreben wird nicht automatisch jeder zum Organspender, der nicht rechtsgültig widerspricht. Die geplante "Widerspruchslösung" hat der Gesetzgeber also nicht umgesetzt. Damit spendet nur derjenige tatsächlich Organe, der der Organspende ausdrücklich zustimmt. Deswegen wird die jetzt gültige Regelung als "Zustimmungslösung" bezeichnet.

 

Der Organspendeausweis hilft Angehörigen

Solange Sie Ihre Entscheidung für oder gegen eine Organspende nicht dokumentieren, werden Ihre Angehörigen im Ernstfall mit schwierigen Entscheidungen konfrontiert. Das gilt heute genauso wie für die Zukunft. Um dies zu vermeiden, erstellen Sie am besten einen Organspendeausweis oder eine Patientenverfügung. Dadurch stellen sicher, dass Ihre Selbstbestimmung gewahrt bleibt, auch wenn Sie selbst nicht mehr in der Lage sind, Entscheidungen treffen zu können.

Unser Fazit: Wichtig ist nicht nur, dass Sie sich für oder gegen die Organspende entscheiden, sondern dass Sie Ihren Wunsch rechtssicher dokumentieren. Außerdem sorgen Sie für noch mehr Transparenz, wenn Sie Ihre Angehörigen zu Ihren persönlichen Wünschen informieren.

 

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Mit unserem Partner meinepatientenverfügung.de konnten wir für Sie übrigens Vorzugskonditionen vereinbaren. Auf meinepatientenverfügung.de können Sie Patientenverfügungen, Vorsorgevollmachten und vieles mehr schnell, online und rechtssicher erstellen lassen. Wenn Sie die Bestellung auslösen können Sie unter Partner-Programm "VidaGesund" den Aktionscode "Vorsorge2020" angeben. So sparen Sie 10 Euro und erhalten Ihre Vorsorgedokumente zum Sonderangebotspreis von 29,90 Euro pro Person. Die Seite unserer Partners mit dem Hinweis auf diese Sonderaktion erreichen Sie unter dem folgenden Link: Patientenverfügung.

Hinweis in eigener Sache:Eine gute Möglichkeit zur Dokumentation bietet übrigens unsere Gesundheitsakte. Hier können Sie den Organspendeausweis ganz einfach in den Dokumenten ablegen und für Ihre Angehörigen freischalten.

Außerdem wollen wir darauf hinweisen, dass wir von der Nutzung dieses Partnerangebots durch Sie nicht profitieren und keine Einsicht in Ihre Dokumente in der Gesundheitsakte haben. Wir unterstützen dieses Angebot, weil wir es für einen sehr wichtigen Baustein im Rahmen der persönlichen Vorsorge halten.

 
 

Quelle der Bilder:
Foto: organ-donation-4107619_640.jpg / Jasmin777 / pixabay

 
 





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