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8. Betreuung (Was ist wichtig?)

Betreuung von hilfsbedürftigen Diabetikern

Verantwortung

Die Betreuung einer hilfsbedürftigen Person mit dem Diabetes mellitus ist eine verantwortungsvolle Aufgabe, die sich direkt auf die Gesundheit des Diabetikers auswirkt. Genau wie bei dem Patienten selbst ist eine Auseinandersetzung mit der Zuckerkrankheit, den Folgen und den zu ergreifenden Maßnahmen äußerst wichtig. Die Überwachung und Kontrolle des Blutzuckerspiegels, die Verabreichung von Medikamenten, Hilfestellung bei diätischer Kost und Bewegung sollten auch in der Verantwortung des Partners liegen und müssen konsequent umgesetzt werden.
Vertrauen mit Herz

Vertrauen und Verständnis

Die Hilfestellung kann oft zu Verstimmungen beim betroffenen Diabetiker führen, da die Behandlung des Diabetes mellitus manchmal als einschränkende und nicht als helfende Maßnahme wahrgenommen wird. Der Unmut über die Zuckerkrankheit wird oft auf die betreuenden Personen projeziert. Ein gutes Vertrauensverhältnis zwischen Diabetiker und Betreuer ist sehr hilfreich, um Missverständnissen vorzubeugen und die Akzeptanz für notwendige Maßnahmen aufzubauen und zu erhalten.

Die betreuende Person sollte den Diabetiker soweit wie möglich in die tägliche Routine mit einbinden. Verständnis und Sinnhaftigkeit von Maßnahmen wie Ernährung, Bewegung und Medikamention müssen immer wieder gemeinsam erörtert werden. Nur so wird am Ende der Diabetiker die Therapie mit maximaler Eigeninitiative unterstützen. Dies gilt insbesondere für Kinder, die zur selbständigen Abwicklung des täglichen Diabetesprogrammes hingeführt werden müssen.

Für Kinder existieren kindgerechte Sachbücher, die den Diabetes mellitus erklären und die Wichtigkeit der Behandlung herausstellen, ohne den Kindern unnötig Angst zu machen. Beim Einsatz einer Insulinpumpe, meist bei Diabetes mellitus Typ 1, stehen Schulungsmaßnahmen zur Verfügung, die extra auf Kinder zugeschnitten sind.

Betreuende Personen sollten betroffene Stellen wie z. B. Kindergärten, Schulen, Vereine, Pflegepersonal und Ärzte von dem Diabetes mellitus in Kenntnis setzen und evtl. Notfallutensilien und Informationen hinterlegen. Zum einen kann dies im Notfall lebensrettend sein, zum anderen fördert es auch das Verständnis und die Akzeptanz für die Erkrankung und gibt zusätzliche Sicherheit beim Umgang mit dem Diabetespatienten.

 

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Bitte beachten Sie, dass die hier wiedergegebenen Inhalte weder die medizinische Hilfe noch die Beratung durch einen Haus- oder Facharzt ersetzen können.

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