in Diabetes, Ernährung

Vitamin D kann Blutzucker stabilisieren

Vitamin D wird im menschlichen Köprer zu ca. 80% durch direkte Sonneneinstrahlung produziert. Den verbleibenden Anteil muss jeder Mensch dem Körper durch die richtige Ernährung zur Verfügung stellen, sonst droht eine dauerhafte Unterversorgung mit Mangelerscheinnungen. Bekannt ist, dass Vitamin D bei Kindern die Ausbildung eines gesunden Knochensyststems und gesunder Zähne fördert, bei einigen Krebsarten die Tumorbildung hemmt und durch die Steuerung der Einlagerung von Calcium eine Osteoperose in den Wechseljahren verhindern kann. Neueste Erkenntnisse deuten jetzt darauf hin, dass Vitamin D gleichermaßen das Immunsystem stärkt und bei Diabetikern die Blutzuckerwerte auf einem verbesserten Niveau stabilisiert. Durch Vitamin D wird offensichtlich die Insulinsensitivität unterstützt, weil die insulinprouzierenden Beta-Zellen zu einer vermehrten Produktion des Hormons Insulin bei Diabetikern angeregt werden. Darauf machte Professor Dr. Klaus Badenhoop, Sprecher der DDG Arbeitsgemeinschaft Molekularbiologie und Genetik des Diabetes vom Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/Main, Medizinische Klinik 1, Schwerpunkt Endokrinologie, Diabetes und Stoffwechsel aufmerksam. Im Sommer genügt ein ca. 10-minütiger Aufenthalt in der Sonne um für eine ausreichende Eigenproduktion zu sorgen. Wenn die Eigenproduktion nicht ausreicht, empfiehlt sich der Genuss von z.B. folgenden Lebensmitteln, die ausreichend Vitamin D liefern: Rinderleber, Hering, Makrele, Lachs, Rotbarsch, Margarine, Speisequark, Käse, Eigelb. Bei der Zubereitung ist darauf zu achten, dass Vitamin D nur bis ca. 180° C hitzestabil ist, bei stärkerer Erwärmung wird es zerstört. Außerdem kann Vitamin D den Blutdruck senken und insuffiziente Herzmuskeln stärken ... zum Artikel

Bild von Sarah Gmelin




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