Tennis fördert die Gesundheit

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Tennis und Gesundheit: Wie der Schlägersport Körper und Kopf fordert und fördert

EinTennis verbindet Ausdauer, Schnelligkeit, Koordination und taktisches Denken. Auf dem Platz wechseln kurze Sprints mit Pausen, was dem Herz-Kreislauf-System ein intervallartiges Training liefert. Gleichzeitig lässt sich die Intensität stark variieren, sodass sowohl Einsteiger als auch ambitionierte Spieler passende Spielformen finden.

 

Was Tennis im Körper bewirkt

Ein Match fordert nahezu die gesamte Muskulatur. Beine und Rumpf liefern die Kraft für Schläge, die Schulter führt, und der Unterarm sorgt für Feinsteuerung. Dazu kommt ein Trainingseffekt für Reaktion und Gleichgewicht, weil Richtungswechsel im Sekundentakt gefragt sind. Bei längeren Ballwechseln steigt der Puls deutlich an, wodurch die Ausdauer ähnlich gefordert wird wie beim Joggen, nur mit mehr Abwechslung. Wer regelmäßig spielt, verbessert Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination spürbar.

Gute Bedingungen vor Ort erleichtern den Einstieg. Ein Tennishotel in Südtirol für Tennisspieler aller Levels kombiniert etwa mehrere Sand- und Hartplätze mit einer Tennisakademie, die Einzelstunden, Wochenkurse und Kindertraining anbietet. Das Quellenhof im Passeiertal nutzt dafür eine Saison von März bis Ende November, in der Anfänger wie Fortgeschrittene unter fachkundiger Anleitung Technik und Taktik verbessern können.

Das Spielniveau spielt dabei eine untergeordnete Rolle: Gruppen werden nach Können eingeteilt, damit weder Über- noch Unterforderung entsteht. Auch der Kopf profitiert. Konzentration, Spielverständnis und Entscheidungsfreude werden bei jedem Ballwechsel trainiert. Hinzu kommt der soziale Faktor: Tennis wird zu zweit oder zu viert gespielt, und gemeinsame Matches stärken Kontakte und Motivation durchzuhalten.

 

Belastungen kennen, Verletzungen vorbeugen

Die typische Tennisbelastung ist einseitig. Der Schlagarm wird deutlich stärker beansprucht als der andere, und Stopps auf hartem Untergrund belasten Knie, Sprunggelenke und Rücken. Häufige Beschwerden betreffen deshalb Schulter, Ellenbogen und Fußgelenk. Der sogenannte Tennisarm entsteht oft durch Überlastung der Unterarmstreckmuskeln, meist ausgelöst durch zu langes Spielen mit fehlerhafter Technik.

Vorbeugen lässt sich mit einfachen Mitteln. Dazu gehören ein Aufwärmprogramm von zehn Minuten mit Mobilisation und leichten Sprüngen, ausgleichendes Krafttraining für Schulter und Rumpf sowie das Dehnen nach dem Spiel. Bei Kindern und Jugendlichen helfen weichere Bälle und kleinere Schläger, saubere Bewegungsmuster aufzubauen. Ein passender Schläger mit richtiger Griffstärke und Bespannung entlastet den Arm. Ebenso zählen Schuhe mit seitlichem Halt, die für den jeweiligen Belag geeignet sind.

Wer nach langer Pause wieder beginnt, steigert Spielzeit und Intensität allmählich. Zwei kurze Einheiten pro Woche sind für den Wiedereinstieg besser als ein langes Match, da sich Sehnen und Bänder langsamer anpassen als Herz und Lunge, die schneller leistungsfähiger werden. Bei bestehenden Herz- oder Gelenkproblemen empfiehlt sich vorab ein Gespräch mit der behandelnden Ärztin oder dem Arzt.

 

Der Belag macht den Unterschied

Sandplätze gelten als gelenkfreundlich, weil der Untergrund beim Rutschen nachgibt und Stöße abfedert. Die Ballwechsel fallen länger aus, was Ausdauer und Geduld schult, und die Spieler lernen früh, Schläge mit mehr Rotation und Kontrolle zu platzieren. Hartplätze bieten schnelleres Spiel, belasten aber die Gelenke stärker, da der Fuß nicht gleitet, sondern abrupt stoppt.

Wer Neues ausprobieren möchte, findet in Padel und Pickleball Alternativen. Padel wird auf kleinerem, umzäuntem Feld gespielt, wobei die Wände zum Spiel gehören. Die Lernkurve ist flach, Ballwechsel entstehen schon nach kurzer Zeit, und die Verletzungsgefahr durch lange Laufwege fällt geringer aus. Das Quellenhof gilt laut eigener Auskunft als erstes Hotel in Südtirol mit Padel-Platz.

 

Regeneration nach dem Spiel

Nach intensiven Einheiten braucht der Körper Zeit zur Erholung. Ausreichend Flüssigkeit und Kohlenhydrate sowie etwas Eiweiß füllen die Speicher auf, etwa in Form von Banane, Joghurt oder einer warmen Mahlzeit, und Schlaf bleibt der wichtigste Faktor der Regeneration. Aktive Erholung durch lockeres Auslaufen, Schwimmen oder einen Saunagang löst Verspannungen, wobei die Wärme auf müde Muskeln besonders wohltuend wirkt.

Bei Turnieren oder Trainingswochen mit mehreren Spieltagen in Folge zeigt sich der Wert von Pausen deutlich. Wer Ruhetage einplant und zwischendurch locker trainiert, bleibt länger leistungsfähig und senkt das Risiko für Überlastung. Dazu gehört auch, Warnsignale wie anhaltende Schmerzen im Ellenbogen oder in der Schulter ernst zu nehmen und Belastung zu reduzieren, statt sie zu überspielen.

 
 

Quelle des Bildes: Angelov – stock adobe com

 
 

Bild von Alex Gmelin




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