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Fitness-Mythen und andere Märchen

Fitness und Bewegung im Alltag sind mächtige Schutzschilder gegen eine Vielzahl von Erkrankungen. Das ist allgemein bekannt. Außerdem unterstützt regelmäßiger Sport in den unterschiedlichsten Therapien. Egal ob es sich um wieder zu stabilsierende Funktionen des Stoffwechsels, des Herz-Kreislauf-Systems oder der Lungenfunktion handelt. Selbst bei psychischen Beeinträchtigungen unterstützt Fitness immens. Doch welche Mythen ranken sich um die Fitness und was sind wirklich Märchen? Dazu mehr in diesen Beitrag!

 

Je mehr Fitness, desto besser

Wer zu viel trainiert, handelt definitiv kontraproduktiv. Der Körper braucht nach dem Training natürlich auch Regeneration. Fitnesstrainer empfehlen mindestens 24 Stunden, besser zwei Tage. Das liegt daran, dass sich Muskeln nicht während des Trainings bilden, sondern in den Regenerationsphasen wachsen.

Allerdings können Sie, wenn Sie öfter trainieren wollen, auch z.B. die zu trainierenden Muskelpartien wechseln oder mehr Bewegung in den Alltag integrieren. Erfahrene Trainer leiten zum 2+1-Prinzip an. Das bedeutet, dass Sie zwei lange Session in der Woche trainieren und eine dritte, also die +1-Session, als Bonus für Ihre Motivation nutzen. Dann bleiben Sie auch am Ball, wenn es mal nur zweimal die Woche gelingt.

 

Laufen ist schädlich

Für viele Fitnessbegeisterte ist Laufen die bevorzugte Sportart. Laufen ist für viele Menschen mit Bluthochdruck eine gute Möglichkeit den Druck in den Blutgefäßen medikamentenfrei zu senken. Das Gegenargument lautet oft: "Laufen ruiniert die Gelenke.". Allerdings trainieren regelmäßige Läufe gerade Gelenke, Knorpel und Bänder, wenn die gewählte Intensität und das Pensum moderat bleiben. Das bedeutet ganz konkret, dass meine Kniebeschwerden durch regelmäßiges Laufen vollständig verschwunden sind. Trotz eines diagnostizierten Schadens des Innenmeniskus.

 

Erst zum Arzt, dann Fitness

Wenn bereits Erkrankungen bestehen ist Vorsicht geboten. Zum Beispiel wenn starkes Übergewicht oder erhebliche Einschränkungen des Herzens vorliegen. Dann sollten Sie, egal welche Art von Fitness gewählt wird, immer zuerst Ihren Hausarzt konsultieren. In der Regel hat Ihr Hausarzt gute Tipps und viele ergänzende Hinweise für Sie parat. Außerdem finden Sie hier die optimalen Pulswerte für das Training.

Das Team von VidaGesund wünscht Ihnen viel Erfog beim Start und Spaß beim Sport. Was Sie dabei noch beachten sollten, lesen Sie in unserem Ratgeber "Optimal bewegen"!

 
 





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