Diabetische Retinopathie Makulaödem

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Augen bei Diabetes regelmäßig untersuchen lassen

Die Diabetische Retinopathie, mit dem Makulaödem als Folge, ist die häufigste Begleiterkrankung bei Diabetikern. Bei über 20% der Betroffenen mit Diabetes mellitus entwickelt sich diese im Laufe der Zeit. Dabei könnte sie in vielen Fällen aufgehalten werden, wenn man sie rechtzeitig behandeln würde.

 

Retinopathie und Makulaödem

Die Diabetische Retinopathie ist eine Durchblutungsstörung der Netzhaut, die zu einem Neuwachstum von Blutgefäßen und Blutungen im Auge führt. Sobald sich Teile dieser Flüssigkeiten in der Makula einlagern, redet man von einem Makulaödem. Die Makula ist das Zentrum der Sehschärfe. Durch das Ödem verschwimmen Konturen und Farben, Kontraste nehmen an Schärfe deutlich ab. Im zweiten Schritt erscheinen Flecken, im weiteren Verlauf kann die Erkrankung sogar zur Erblindung führen.

 

Wie vermeiden?

Die allerbeste Therapie ist natürlich die Vermeidung des Syndroms an sich. Präventiv unterstützt in jedem Fall, dass sich Diabetiker mit diesem Thema aktiv auseinandersetzen. Eine sehr gute Facebookseite mit vielen hilfreichen Informationen ist "dasdiabetischeauge".

Risikofaktoren sind zu hohe Werte bei Blutzucker, Cholesterin und Blutdruck. Wer diese regelmäßig beobachtet und vor allen Dingen gut einstellt, hat deutlich bessere Chancen auf eine Vermeidung. Zusätzlich helfen regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen. Der Augenarzt erkennt die ersten Anzeichen lange bevor der Patient eine Veränderung feststellen kann.

 

Eine Heilung ist möglich ...

Bei rechtzeitigem Erkennen gibt es viele Behandlungsoptionen. Sie alle vereint ein entscheidender Punkt, die Chancen auf Heilung stehen bei frühem Beginn extrem gut. Dabei finden sich sowohl medikamentöse Therapien im Angebot, also auch Spritzentherapien. Diese wiederum sind absolut schmerzfrei, obwohl diese Form im ersten Moment nicht darauf schließen lässt. Wer sich noch tiefer mit der Thematik beschäftigen will, kann dazu unsere Seite mit weiteren Details zur Diabetischen Retinopathie nutzen.

Unser Tipp an Sie: Sprechen Sie bei Ihrer nächsten Quartalsuntersuchung Ihren Hausarzt darauf an und lassen Sie sich zu einem Augenarzt überweisen!

Image by Sofie Zbořilová from Pixabay

 
 

Bild von Alex Gmelin




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