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Ursachen für eine Thrombose

Längere Bettlägerigkeit, ein Gipsverband, eine große Operation – viele verschiedene Faktoren können das Risiko für eine Thrombose erhöhen.

Als Ursache für eine Thrombose gibt es verschiedene Auslöser. Diese sind ganz unterschiedlicher Natur und differenzieren sich auch zwischen einzelnen Menschen. Der Körper verfügt zwar über eigene Möglichkeiten kleine Blugerinnsel wieder aufzulösen (Fibrinolyse), das gelingt jedoch nicht immer. Ist die Fibrinolyse nicht erfolgreich, wächst ein kleines Klümpchen zu einem größeren Blutpfropf heran, der den Gefäßdurchmesser deutlich reduziert und den Blutdurchfluss beeinträchtigt.

Thrombose Ursachen

Das Blutgerinnsel wird auch Thrombus genannt.

Thrombosen können sich durch verschiedenste Symptome zeigen, je nachdem welche Organe oder welche Körperteile betroffen sind. Am Anfang kann eine Thrombose oft leicht übersehen werden, da sich noch gar keine Beschwerden einstellen. Trügerisch – denn ohne rasche Therapie ist das Risiko einer Embolie sehr hoch. Bettlägerige Patienten sind besonders gefährdet. Generell sollten deshalb alle noch so unscheinbaren möglichen Anzeichen unbedingt ernst genommen und umgehend durch den Arzt abgeklärt werden.

 

Gestörter Blutfluss

Bei zu langsamen Blutfluss, oder bei Bildung ungewöhnlicher Turbulenzen oder Strömungswirbel, steigt das Risiko einer Thrombose deutlich an. Begünstigt wurde dieser Risikofaktur insbesondere durch:

Wenn wir unsere Beinmuskeln bewegen, beim Gehen, Springen oder Laufen, unterstützen wir den Blutfluss in den Beinvenen. Sehr vereinfacht gesagt drücken die Muskeln bei jedem Schritt von außen auf die Venen, ähnlich einer Pumpe. So sorgen die Muskeln dafür, dass das Blut entgegen der Schwerkraft Richtung Herz „gedrückt“ wird. Bleiben die Wadenmuskeln jedoch inaktiv, weil sie zum Beispiel unbeweglich in einem Gipsverband stecken, dann bleibt dieser Effekt aus. In den Venen fließt das Blut langsamer, es bilden sich leichter Klumpen.

 

Schäden an der Gefäßwand

Bei Schäden an der inneren Blutgefäßwand wird die körpereigene Blutgerinnung aktiviert. Eine daraus resultierende Folge kann sein, dass sich ein unerwünschtes Blutgerinnsel bildet. Solche Gefäßwandschäden oder -veränderungen entstehen zum Beispiel durch Verletzungen, Verbrennungen, Entzündungen oder Infektionen. In Arterien kann die Verengung zusätzlich durch eine  "Gefäßverkalkung" (Arteriosklerose) ausgelöst werden.

Zu tiefen Arm- oder Schultervenenthrombosen kann es kommen, wenn sich Thromben an Stellen bilden, an denen ein dünner Infusionsschlauch oder ein Schrittmacherkabel in das Blutgefäß gelegt wurden.

 

Veränderte Blutgerinnung

Es gibt unterschiedlichste Ursachen, warum die Zusammensetzung des Blutes verändert ist und sich die Eigenschaften zur Blutgerinnung verändern. Eine verstärkte Gerinnungsneigung nennt man Thrombophilie. Das Gleichgewicht von Blutgerinnung und den zumeist hormonellen Gegenspielern ist dann etwas aus der Balance geraten. Mögliche Gründe hierfür können sein:

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