Krankheiten Symptome

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Krankheiten – mehr als ihre Symptome

Wer krank ist, geht zu einem Arzt. In vielen Fällen folgt nach der eingehenden Behandlung eine Diagnose mit anschließender medikamentöser Behandlung. Dabei wird oftmals jedoch nur an der Oberfläche gekratzt. Wer Rückenschmerzen hat, nimmt Schmerztabletten. Wenn es besonders schlimm wird, folgt die Behandlung durch den Physiotherapeuten oder es sind operative Eingriffe nötig. Dabei sind selbst hart gesottene Schulmediziner heute davon überzeugt, dass fast zwei Drittel der Krankheiten ihren Ursprung in der Psyche haben.

 

Wenn Druck im Alltag den Blutdruck erhöht

Nimmt man als Beispiel die Volkskrankheit Bluthochdruck. Der Blutdruck etwa gibt Auskunft über den Gefäßdruck, der über das Blut auf die Blutgefäße ausgeübt wird. Von einer anderen Perspektive aus verteilt der Blutkreislauf als solcher die Lebenskraft im gesamten Körper. Wer etwa Probleme mit diesem hat, könnte sich die Frage stellen, was zu einem erhöhten Druck in seinem Leben führt oder die Lebenskraft im Alltag entzieht. Das muss nicht einmal etwas Dramatisches sein. Menschen, die unter diesem leiden, haben meist in ihrem Leben mit vielen Situationen und Bedingungen zu kämpfen, die sie selbst unter Druck setzen. Hinzukommt nicht selten der Druck, den man sich ganz individuell auferlegt – familiär, gesellschaftlich, arbeitstechnisch. Das daraus irgendwann Probleme entstehen, scheint offensichtlich.

 

Symptom- oder Ursachenforschung, was ist wichtiger?

Selbstverständlich ist bei gesundheitlicher Beeinflussung immer eine Abklärung über den Arzt nötig. Dennoch gilt es im Allgemeinen, nicht ausschließlich auf die Symptome zu schauen. Schließlich liegt jeder Erkrankung eine Ursache zugrunde. Diese lässt sich im Regelfall nicht dadurch bekämpfen, dass man etwa eine Schmerztablette einnimmt. Auslöser hierbei können selbstverständlich mannigfaltig sein. So sind etwa Kopfschmerzen häufig auf mangelnde Selbstfürsorge zurückzuführen. Entweder wird über den Tag verteilt zu wenig getrunken oder aber der Mensch übernimmt sich mit seinen Aufgaben, ohne achtsam sich gegenüber zu sein.

 

Manches bahnt sich an ...

Zudem treten Erkrankungen nicht von «jetzt auf gleich» auf. Das bedeutet, dass im Vorfeld bereits erste Hinweise auf eine anstehende Krankheit wahrgenommen werden können, wenn man nur achtsam mit sich und seinen Emotionen umgehen würde. Allerdings sind die meisten Menschen dazu konditioniert, Gefühle entweder gar nicht erst zuzulassen oder diese als «nicht wichtig genug» abzutun. Die Folgen sind Verletzungen, Stress oder schwerwiegende Krankheiten.

So ist etwa längst bekannt, dass Emotionen Erkrankungen auslösen und fördern können. Ebenso, dass sie durch die falsche Ernährungsgewohnheit sowie negative Gefühle noch verstärkt werden können. Damit sind nicht alleine psychische Erkrankungen wie Depressionen, Angsterkrankungen und Weitere gemeint. In Österreich leidet etwa jeder fünfte unter Burn-out ähnlichen Zuständen. Daraus ergeben sich in der Folge weitere Krankheitsbilder, wie als Beispiel bereits erwähnter Bluthochdruck oder Kreislauf-Beschwerden im Allgemeinen.

Mediziner etwa verweisen in diesem Bezug auf die Emotionen im Kontext auf die Beeinflussung von Handlungen sowie die kognitive Wahrnehmung. So hat die moderne Medizin in vielfachen Studien belegt, dass der menschliche Gesundheitszustand in «großem Maße» von den Empfindungen bedingt wird. Insofern nehmen etwa positive Gefühlsregungen im Regelfall einen gutartigen Verlauf in Bezug auf den Körper. Selbst die unterstützende Wirkung bei Heilungsprozessen konnte nachgewiesen werden. Zudem ist belegt, dass negative Gefühle hingegen den Ausbruch von Krankheiten begünstigen und sogar als ursächlicher Faktor für eine Erkrankung stehen können.

 

Kummer, Angst oder Wut als Beschleuniger

Besonders deutlich wird dies im Kontext von Kummer, Angst und Wut. Diese verringern das Leistungsvermögen des körpereigenen Immunsystems. Hierdurch können entsprechende Infektionskrankheiten leichter in den Körper eindringen und so Krankheiten auslösen. Das Gehirn als Schaltzentrale spielt dabei eine wesentliche Rolle. Denn hier ist das Immunsystem, das Nervensystem sowie das Hormonsystem verknüpft. Gefühlsregungen, wie Liebe, Freude, aber auch Verzweiflung und Trauer, werden an dieser Stelle produziert. Die hierbei ausgeschütteten Hormone wirken über das Hormonsystem folglich ebenso auf das Immunsystem. Bei diesem sorgen Antikörper, weiße Blutkörperchen und T-Lymphozyten dafür, dass krankmachende Eindringlinge im Regelfall keine Chance haben. Unabhängig davon, ob es sich um Viren, Bakterien oder Krebszellen handelt.

Wird der Mensch von Wut, Angst oder Kummer geplagt, wird aufgrund der negativen Emotionen das Immunsystem auf Sparflamme gefahren. So sinkt etwa der T-Lymphozyten-Spiegel im Blut und auch die Antikörper senken ihre Aktivität. Belegt werden kann das als Beispiel bei depressiven und verwitweten Menschen. Diese neigen dazu, häufiger an Infektionen zu erkranken. Ein ähnliches Bild zeichnet sich zudem bei Berufstätigen und Studenten ab, die unter hohem Leistungsdruck und Stress leiden. Infektionen, unruhiger Schlaf, Schnupfen und Herpes sind keine Seltenheit.

 

Emotionale Überforderung

Gleiches gilt im Übrigen für Personengruppen, die emotional überfordert, in Ausnahmezuständen oder besonders hilflos sind. Auch hier lassen sich schlechte Immunwerte mit einer Erhöhung der Neigung zu Infektionen aufzeigen. Ebenso sind in diesem Bezug Geldsorgen, Kummer, Verlustängste oder Trauer zu nennen.

 

Einfluss von Impfen auf die Gesundheit

Ein heiß diskutiertes Thema ist in diesem Punkt ebenfalls das Impfen. Schließlich sollen diese vor vielen Erkrankungen schützen. Doch was ist sinnvoll? Dieser und anderer Fragen widmet sich der Impf-Guide – Impfen mit Köpfchen. Auch in diesem Bezug spielen Emotionen eine große Rolle. Letztere sind im Allgemeinen von immenser Bedeutung für den Menschen und den Metabolismus. Denn neben dem Einfluss auf den Gesundheitszustand sind sie maßgeblich an der Entscheidungsfindung beteiligt und bestimmen folglich das Handeln sowie das Sozialverhalten. Auch hier finden sich Parallelen zur Gesundheit. Denn trifft der Mensch aufgrund von negativen Gefühlen fragwürdige Entscheidungen, kann dies schnell zu einer Verschlechterung der Gesundheit führen. Nicht nur, weil wie aufgezeigt, eine Erkrankung gefördert wird, sondern vielmehr, weil etwa Situationen ausgelöst werden, in denen ein erhöhtes Unfall- und Verletzungsrisiko besteht. So führt Wut leicht zu unüberlegtem Handeln – ebenso wie Trauer.

 
 

Quelle der Bilder:
Foto: man-828739_640 / Free-Photos / pixabay

 
 
 
 





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