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Corona-Impfung bei Diabetes empfehlenswert?

Corona-Impfung gegen das Virus, ein heiß diskutiertes Thema in den letzten Wochen. Neben der Frage, wann der Impfstoff genau für wen eintrifft, informieren sich viele Diabetiker zum Für und Wider. Ein äußerst vielschichtiges Thema mit genügend Diskussionsbedarf. Zählen doch beispielsweise Diabetiker zur Risikogruppe, denen Ärzte wegen der chronischen Erkrankung sehr häufig zu regelmäßigen Impfungen raten.

 

Corona-Impfung, das empfiehlt die DDG

Die DDG (Deutsche Diabetes Gesellschaft) stellt nicht nur fest, dass Diabetiker grundsätzlich geimpft werden können, sondern empfiehlt die Corona-Impfung sogar ausdrücklich. Dies hat die DDG bereits Mitte Dezember 2020 in einer Stellungnahme veröffentlicht. Vor allen Dingen weil viele Diabetiker zusätzlich unter Begleiterkrankungen wie beispielsweise Adipositas, Hypertonie und Nervenerkrankungen leiden. In der Stellungnahme geht die DDG übrigens direkt auf die bereits vorliegenden Daten zum Corona-Erkrankungsverlauf ein. Wir finden die Ergebnisse deswegen auch äußerst interessant. Schauen Sie sich die Daten bitte an, Sie werden überrascht sein.

Allerdings ist hierbei ausdrücklich von "Erwachsenen" die Rede, wohl auch deswegen, weil viele jetzt verfügbare Impfstoffe keine Zulassung für die Verwendung von Jugendlichen unter 16 Jahren besitzen. Außerdem weiß die Öffentlichkeit erst seit gestern, dass beispielsweise der Impfstoff von AstraZeneca für Erwachsene über 64 Jahren gar nicht zugelassen ist.

 

Für oder gegen die Corona-Impfung?

Natürlich ist die Studienlage noch nicht üppig, allerdings zeigen viele Studienergebnisse eine sehr gute Wirkung gegen das Virus auf. Langeitergebnisse? Fehlanzeige! Eigentlich ist dies auch nicht verwunderlich, die Entwicklung der Impfstoffe erfolgte in Rekordzeit. Ob die Impfstoffe Langzeitnebenwirkungen besitzen zeigt die Zukunft, allerdings, so argumentieren Impfbefürworter, haben wir auch keine andere Chance um das Dilemma zu überwinden. Denken wir sechs Monate zurück, dann fällt uns doch etwas auf. Den Impfstoff haben wir im letzten Sommer fast alle als Wunderwaffe gegen den Lockdown und die wirtschaftlichen Folgen herbeigesehnt. Jetzt wird es konkret und die Zweifel keimen.

 

Am Ende muss jeder selbst entscheiden

Die richtige Antwort gibt es nicht. Jede Impfung ist eine persönliche Entscheidung, die aber auch Konsequenzen hat. In keinem Fall wird es eine Ungleichbehandlung für Ungeimpfte geben, darauf weist die Ethikkommission hinreichend hin. Der Gleichbehandlungsgrundsatz ist eine der größten Errungenschaften unserer Demokratie, deswegen sollte eine Entscheidung ausschließlich grundgesetzkonform erfolgen. Schränken Pandemiegesetze diese ein, sind zeitliche oder inhaltliche Beschränkungen ein Pflichtbestandteil dieser Erlasse.

Aber: Kontakte reduzieren, Regeln einhalten, Maske und Abstand sollten Pflicht für Jedermann sein. Alle Maßnahmen schützen und zählen zu den geringsten Einschräkungen für jeden Einzelnen machen Sie bitte konsequent mit. Und übrigens, Ihre Daten für den Arztbesuch können Sie mit dem Arzt bis auf Weiteres völlig kostenlos teilen. Wie das funktiniert, erfahren Sie hier.

Bleiben Sie gesund, helfen Sie mit und treffen Sie jede Entscheidung reiflich, am besten gemeinsam mit Ihren Angehörigen!





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