FSME

in Gesundheit

Ist FSME ein Risiko?

Schutz vor FSME und Borreliose

Rechtzeitig zum Frühlingsbeginn und den steigenden Temperaturen, informiert das Robert-Koch-Institut mit einer neuer Karte über FSME-Risikogebiete in Deutschland. Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist eine Viruserkrankung, gegen die man sich impfen lassen kann. Wo sich das besonders empfiehlt, lässt sich in der mit dem Bulletin veröffentlichen Karte erkennen.

 

Übertragung durch Zeckenbisse

Zecken übertragen sowohl FSME als auch die Borreliose. FSME ist eine Viruserkrankung, gegen die es eine Schutzimpfung gibt. Diese bietet zuverlässigen Schutz und hat ein geringes Risiko. Nur bei ca. einer von einer Million Impfungen sind Komplikationen zu erwarten. Eine umfassende Information des RKI zur Impfung finden Sie unter dem nachfolgenden Link. Die FSME-Erkrankung beginnt mit Kopfschmerzen und Fieber und birgt im weiteren Verlauf z. B. das Risiko einer Hirnhautentzündung.

Borreliose dagegen ist eine bakterielle Infektion, gegen die es keine Impfung gibt. Nach einer Infektion und mit ersten Symptomen behandeln Ärzte den Patienten normalerweise mit Antibiotika. Wenn nach Zeckenstichen Symptome wie z. B. Fieber, geschwollen Lymphknoten oder die sogenannte Wanderröte auftritt, ist Eile geboten und deswegen der Arztbesuch ratsam.

 

FSME? Erhebliche regionale Unterschiede!

Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut empfiehlt die Impfung in FSME-Risikogebieten. Diese befinden sich vor allem in Bayern und Baden-Württemberg (flächendeckend). Außerdem sind die südlichen Bereiche Hessens, Thüringens und Sachsens betroffen. Vereinzelt in Mittelhessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Wo und in welchen Landkreisen erhöhte Vorsicht geboten ist, können Sie der folgenden Karte entnehmen. Die Karte finden Sie unter folgendem Link.

Ob sich eine Impfung lohnt, hängt also maßgeblich von Ihrem Wohnort und Ihren Gewohnheiten ab. Wer im Wald oder auf Wiesen unterwegs ist, kann sich durch lange Kleidung und festes Schuhwerk ganz gut schützen. Außerdem lohnt es sich nach der Wanderung den Körper nach Zecken abzusuchen. Vor allen Dingen am Haaransatz, hinter den Ohren, in Achseln und Armbeugen oder auch im Leistenbereich nisten sich die kleinen Plagegeister ein. Erkannte Zecken entfernen Sie deswegen am besten mit speziellen Zeckenzangen, Zeckenkarten, einem Zeckenlasso oder den eigenen Fingern. Wichtig ist, dass Sie das Quetschen des Zeckenkörpers vermeiden. Dadurch verringert sich das Risiko sich mit den Körperflüssigkeiten der Zecke zu infizieren.

Das Team von VidaGesund wünscht Ihnen deswegen eine möglichst zeckenfreie Zeit im Freien!

 
 





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