Wichtige Mineralien für Herzpatienten

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Mineralien für Herzpatienten

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Herzpatienten: Diese Mineralien sind besonders wichtig

Das Herz ist der Motor des menschlichen Körpers. Es pumpt im Laufe eines Menschenlebens rund 250 Millionen Liter Blut durch den Körper und versorgt Muskeln und Organe mit Sauerstoff. So wie ein Motor Kraftstoff benötigt, um etwa das Auto anzutreiben, benötigt das Herz Mineralstoffe, um einwandfrei zu funktionieren. Insbesondere Kalium und Magnesium halten das Herz gesund und stark.

 

Unschlagbares Mineralien-Duo

Kalium und Magnesium sind nicht nur für Herzpatienten lebenswichtig. Auch bei Gesunden agieren die Mineralien als unschlagbares Team. Nur mit ihrer Hilfe werden elektrische Impulse im Herzen einwandfrei übertragen. Ohne diese Erregungsleitung könnte sich das Herz als wichtigster Muskel im menschlichen Körper nicht zusammenziehen - zu den Kontraktionen, die wir als Herzschlag wahrnehmen.

Herzgesunde Mineralien

Wie Kalium und Magnesium das Herz unterstützen

Gerät das Herz aus dem Takt, ist dafür oftmals der Mineralstoff Kalium verantwortlich. Sowohl Kaliummangel als auch eine Überdosierung können Ursache für eine Herzrhythmusstörung sein, bei der das Herz nicht mehr regelmäßig schlägt: Manchmal setzt es einen Herzschlag aus, manchmal schlägt es häufiger. Ein Mangel an Kalium äußert sich zudem durch Müdigkeit und Verstopfung.

Der Mineralstoff Magnesium sorgt bei Sportlern für entspannte Muskeln und bei Stress für starke Nerven. Im Herzen beeinflusst es das Zusammenspiel von Muskel- und Nervenzellen und schützt vor Verkrampfungen, die sich ebenfalls als Herzrhythmusstörung äußern können. Darüber hinaus wirkt sich Magnesium blutdrucksenkend aus und erschwert die Verklumpung der Blutplättchen. Eine optimale Magnesiumversorgung beugt also der Entstehung von Blutgerinnseln vor, die in schlimmen Fällen zu einem Herzinfarkt führen.

 

Optimale Versorgung mit herzgesunden Mineralien

Durch eine ausgewogene Ernährung ist der Körper normalerweise ausreichend mit Magnesium und Kalium versorgt. Bei Nierenfunktionsstörungen, Durchfall und Erbrechen, der Einnahme von entwässernden oder blutdrucksenkenden Medikamenten und Abführmitteln, Fieber sowie starkem Schwitzen kann es aber zu einem erheblichen Verlust von Kalium und Magnesium kommen. Bei starkem Alkoholkonsum, Diabetes und Gallenwegerkrankungen sinkt zudem der Magnesiumspiegel im Blut.

Nicht nur Herzpatienten sollten deshalb regelmäßig ihre Kalium- und Magnesiumwerte im Blut untersuchen lassen. Mit bestimmten Lebensmitteln lässt sich der Mineralienhaushalt wieder ausgleichen und außerdem das Herz schützen: Trockenobst, Bananen, Linsen und Forelle sind besonders kaliumreich. Getreideprodukte, grünes Gemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse und Mineralwasser gelten als wertvolle Magnesiumquellen.

Allerdings sollten Sie zusätzliche Nahrungsergänzungsmittel mit Kalium und Magnesium nur in Absprache mit Ihrem Arzt einnehmen, um unerwünschte Wechselwirkungen mit Medikamenten zu vermeiden.

 

Quelle der Bilder:
© pixabay, 2607178, StockSnap
© unsplash, 379673, mariana medvedeva

 





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